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Bedingungsloses Grundeinkommen. Risiken und Chancen für die Geschlechtergerechtigkeit.

14 Jul

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens hat in der jüngsten Zeit wieder an Aufmerksamkeit gewonnen. Auch wenn Konzepte und Begründungen eines Grundeinkommens variieren, ein wichtiger Aspekt in den aktuellen Debatten ist meist die Digitalisierung und Automatisierung von Jobs.

Im Zuge der neuen Arbeitswelt 4.0 werden zahlreiche Arbeitsplätze und Tätigkeiten wegfallen oder sich zumindest verändern. Ob das häufig proklamierte „Ende der Arbeit“ durch Digitalisierung, Automatisierung und Robotik droht, können auch Studien zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend klären. Frey und Osborne (2013) haben in einer Studie die Automatisierbarkeit von Berufen untersucht und festgestellt, dass in den  nächsten 10 bis 20 Jahren 47 Prozent der Beschäftigten in den USA von Automatisierung betroffen sein könnten. Eine Übertragung der Studie auf Berufe in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit vom Mannheimer Forschungsinstitut ZEW  zeigt, dass 42 Prozent der Beschäftigten in Berufen mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit arbeiten. Die ZEW-Forscher haben zusätzlich die konkreten Tätigkeiten betrachtet und halten einen wirklichen Wegfall von lediglich 12 Prozent der Arbeitsplätze für wahrscheinlicher, was ungefähr 5 Millionen Jobs in Deutschland ausmacht.  Diese Wahrscheinlichkeit ist in den unteren Einkommensbereichen und bei Geringqualifizierten am höchsten (vgl. Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2015).

Auch wenn durchaus neue Arbeitsplätze im Zuge der Digitalisierung entstehen sollten, werden dafür zusätzliche Qualifikationen erforderlich sein, deren Anforderungen nicht unbedingt von allen zu erlernen sind, was das Konzept eines Grundeinkommens wiederum befördert.

Die Analyse „Arbeit 4.0 – Blind Spot Gender“, eine vorläufige Auswertung von PIAAC-Daten der OECD (2016), zeigt beispielsweise ein deutlich höheres Risiko der Automatisierung, und damit dem Wegfall von Arbeitsplätzen, für Frauen. Es wäre zu vermuten, dass dieser Aspekt bei der Aufteilung von Hausarbeit und Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen somit eine Rolle spielen könnte.

In meiner Bachelor-Arbeit bin ich der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die Geschlechtergerechtigkeit haben könnte. Anhand der theoretischen und empirischen Analysen lassen sich Vermutungen darüber anstellen, welche Risiken und Chancen sich unter den veränderten Rahmenbedingungen ergeben könnten.

Bevor ich es schaffe, meine Arbeit für eine Veröffentlichung in meinem Blog komplett aufzuarbeiten – besonders mit Blick auf den empirischen Teil, in dem ich alle Interviewdaten herausfiltern werde – möchte ich mein Fazit zum bedingungslosen Grundeinkommen in Bezug auf die Geschlechterdemokratie hier schon einmal vorab abbilden.

Die Geschlechterordnung, und damit die Vorstellung von der Rolle der Frau und des Mannes, sind tief in der Gesellschaft verankert, was direkte Auswirkungen auf die Geschlechtergerechtigkeit hat.

Anhand der Darstellung der Auswirkungen von staatlicher Steuerung und Transferleistungen in private Bereiche ließ sich nachzeichnen, wie stark diese Faktoren Einfluss auf die Geschlechterrollen und die Geschlechtergerechtigkeit hatten und bis heute haben. Die Annahme, dass sich ausgerechnet eine Sozialpolitik mit so umfangreichen Transferleistungen wie einem bedingungslosen Grundeinkommen förderlich auf die Geschlechtergerechtigkeit auswirken könnte, ist daher recht gewagt. Allerdings ist die Entkoppelung der sozialen Sicherung von der Erwerbsarbeit eine entscheidende Komponente, die man sicherlich zu den Chancen für die Geschlechtergerechtigkeit durch ein bedingungsloses Grundeinkommen zählen könnte. Hier müsste sich allerdings mittel- oder langfristig in Aushandlungsprozessen ergeben, dass sich diese Entkoppelung dann tatsächlich positiv auf die Wahlfreiheit zwischen Erwerbs- und Reproduktionsarbeiten von Frauen und Männern auswirkt. Die kurzen empirischen Eindrücke konnten diese Entwicklung allerdings nicht untermauern.

Weitgehende Verhaltensstarre, trotz verbaler Aufgeschlossenheit

Was sich sowohl in den theoretischen Analysen als auch in den Interviews erkennen ließ, ist die Diskrepanz zwischen Theorie und Wirklichkeit. In der reinen Vorstellung finden Frauen und auch Männer die gerechte Arbeitsaufteilung wichtig. In der Praxis sind traditionelle Rollenmuster weiterhin stabil und existent. Ulrich Beck bezeichnete dies in diesem Zusammenhang treffend als weitgehende Verhaltensstarre, trotz verbaler Aufgeschlossenheit. Diese Verhaltensstarre kam in den Interviews gleichermaßen zum Ausdruck, trotz verbaler Aufgeschlossenheit und darüber hinaus sogar trotz tatsächlichen Ungerechtigkeitsgefühlen, die aber dennoch nicht zu praktischen Veränderungen, bezogen auf die Geschlechtergerechtigkeit, führten.

Die in der Gesellschaft fest eingeschriebenen stereotypen Rollenbilder und das in Deutschland besonders stark ausgeprägte „Hausfrauenmodell“ erschweren es, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung trotz sozialer Absicherung aufzubrechen.

Und auf der anderen Seite könnte sich sogar eine neue Koppelung ergeben, nämlich die des bedingungslosen Grundeinkommens an die Tätigkeit der privaten Reproduktionsarbeiten bei denjenigen, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Nur für diejenigen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen und davon profitieren, dass beispielsweise die Partnerin oder der Partner die Reproduktionsarbeiten übernehmen, wäre das Grundeinkommen tatsächlich bedingungslos. Dass dies besonders für Frauen eine Verschlechterung bedeutet und nicht, wie in den theoretischen Analysen vermutet, eine Anerkennung von Reproduktionsarbeiten mit sich bringt, lassen auch die empirischen Eindrücke erkennen. Man könnte es durchaus als freundlich verpackte Retraditionalisierung bezeichnen, was wiederum ein großes Risiko für die Geschlechtergerechtigkeit wäre.

Geschlechtergerechtigkeit bedeutet, dass die Freiheit besteht, das Lebensmodell frei zu wählen, und eben nicht, dass eher unfreiwillig getroffene Lebensmodelle wenigstens in Form eines Grundeinkommens bezahlt werden. Das wäre zwar eine Anerkennung, auch eine wichtige Existenzsicherung, aber keine Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit.

Ein BGE könnte die Retraditionlaisierung der Geschlechterrollen befördern

Sowohl in den theoretischen Analysen als auch in den Befragungen hat sich gezeigt, dass mangelnde Vereinbarkeit und Zeitmangel auch dazu führen, dass geschlechtsspezifische Arbeitsteilungen gewählt werden oder sich zumindest so ergeben. Eine egalitäre Aufteilung unter einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre also nur wahrscheinlich, wenn sich in der Arbeitswelt Lohnlücken zwischen den Geschlechtern verringern und gleiche Aufstiegschancen bestehen. Wie Studien zur Arbeit der Zukunft gezeigt haben, ist dies aber gerade nicht zu vermuten, viel wahrscheinlicher ist es, dass gerade Frauenberufe vermehrt von Digitalisierung betroffen sein werden und sich der Gender Pay Gap noch vergrößert. Die Existenzsicherung, die ein bedingungsloses Grundeinkommen garantiert und die von Frauen und Männern als positiv empfunden wird, könnte einer geschlechtergerechten Arbeitsteilung so zusätzlich entgegenstehen.

Das bedingungslose Grundeinkommen würde demnach für die generelle Existenzsicherung einiges verbessern, bezogen auf die Geschlechtergerechtigkeit, besonders unter den Rahmenbedingungen der Zukunft, könnte es aber die Retraditionalisierung der Geschlechterordnung befördern.

Als größte Chance stellt sich dar, dass Frauen durch ein geringeres Armutsrisiko eine bessere Verhandlungsposition erreichen könnten, um neue Aushandlungsprozesse zur geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung langfristig zu führen und zu gestalten.

Es zeigt sich, dass die Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen besonders auch aus genderorientierter Perspektive geführt werden müsste, um den beschriebenen negativen Auswirkungen auf die Geschlechtergerechtigkeit entgegenwirken zu können. Dieser Aushandlungsprozess sollte in einer offenen Debatte in der Gesellschaft geführt werden. Dazu müssen die Gesellschaftsmitglieder aber wissen, welche Auswirkungen eine veränderte Sozialpolitik auf das soziale Zusammenleben und die Geschlechtergerechtigkeit überhaupt haben kann, denn diese gehen über rein finanzielle Aspekte weit hinaus.

Mit meiner theoretischen und empirischen Arbeit über die Risiken und Chancen eines bedingungslosen Grundeinkommens für die Geschlechtergerechtigkeit möchte ich daher einen Anstoß geben zur Reflexion auf gesellschaftlicher Ebene und für individuelle Aushandlungsprozesse. Meine Forschungsergebnisse verdeutlichen, dass die geschlechtergerechte Gestaltung des Zusammenlebens unter veränderten sozialpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig ist, um die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.

 

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