Wie wir lesen werden

5 Okt

Dickimatz / pixelio.de

Stelle mir gerade vor, wie ich 2055 zusammen mit meinem Neffen in den Keller krieche. Vermutlich schaffe ich es dann nicht mehr alleine. Meine Augen sind viel zu schlecht vom vielen lesen und der ganzen PC Arbeit bis spät in die Nacht, meine Beine wollen auch nicht mehr so, vom vielen laufen und naja, mein Herz schwächelt auch, da ich immer gedacht hatte, es ist unkaputtbar….             
Mein Neffe sagt, als er meine Bücherkisten sieht: “Weißt Du noch, wie oft das Buch totgesagt wurde? Und heute gibt’s das immer noch! Irgendwie mag ich die Dinger ja! Ich weiß noch, welches mein erstes Buch war, das Du mir geschenkt hast. “Pitje Puck”, über diesen trotteligen Briefträger, aber ganz cooler Typ!
Das war ja ganz schön ätzend, als es ein Jahr lang gar keine neuen Bücher gab, auch keine e-books. Als alle Schriftsteller gestreikt haben und erst wieder angefangen haben zu schreiben, als Ihnen zugesichert wurde, dass jedes e-Book auch weiterhin als Papierausgabe in kleinerer Auflage erscheint! 
Und was liegt da in der Ecke, Tantchen?”
“Ah, das ist das Kindle von Amazon, das war ein Lesegerät für E-books, ist dann aber irgendwann vom Markt genommen worden, die haben einfach den Datenschutz nicht in den Griff bekommen und hatten immer wieder Trouble mit dem Urheberrecht!
“Hey, schau mal, was hier für ein Bildband liegt: “Mond – der unbewohnte Planet”
Na, den kannste aber wegschmeißen!!!”
😉
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